Es kommt Leben in die Gotlindestraße

In den letzten Monaten wurden immer mehr Häuser fertig gestellt und übergeben. Langsam hat sich das Bild der Baustelle gewandelt und in manchen der neuen Gärten gibt es bereits Zäune und Beete. Was alles sehr viel wohnlicher macht. Ab Mitte März ist es dann auch bei uns soweit, vorne wird ein Zaun gesetzt. Wir sind sehr gespannt und sofern es die Zeit zulässt, schreibe ich auch was dazu.

Von unserem Küchenfenster aus haben wir aber immer noch den Baustellenblick auf die letzten drei Häuser welche noch übergeben werden müssen.

Blick_Kuechenfenster

Wirklichen Baustellenlärm gibt es aber schon länger nicht mehr. Durch den Bodenfrost gehen die Arbeiten an den Außenanlagen bei den letzten Häusern nicht weiter. Auch die Straße kann dadurch nicht fertig gestellt werden. Bonava rechnet hier mit einem voraussichtlichen Beginn ab 5. März, bei dem anhaltendem Frost  sehe ich das jedoch noch nicht. Immerhin eine provisorische Rundstraße haben wir schon, dass es sich hierbei um einen Einbahnstraße handelt mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 10km/h scheint aber leider noch nicht jeder Bewohner zu wissen. Ich hoffe auf eine zeitnahe Beschilderung der Straße durch Bonava, dann sollte sich diese Thema hoffentlich erledigen.

Apropos Beschilderung, die gibt es jetzt auch an verschiedenen Punkten zur Orientierung, wo welche Hausnummern zu finden sind. Über die Lichtintensität gibt es wohl verschiedene Auffassungen, grell ist wohl eine ganz gute Beschreibung. Am wichtigsten Punkt, der Einfahrt in die Privatstraße, ist die Beschilderung aber weiterhin schlecht zu sehen bzw. nur von einer Seite. Nach so langer Zeit wissen aber glücklicherweise fast alle Besucher oder Paketzusteller wo sie hin müssen.

Wer hingegen zu welchem Haus gehört, kann ich nun nicht mehr zuordnen. Vielleicht ist es nach dem Frühling/Sommer hier nicht mehr ganz so anonym. Ein Nachbar hatte hierfür schon mal ein Frühlingsfest zum Kennen lernen  vorgeschlagen.

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Die letzten Kartons

Vor kurzem kam der denkwürdige Moment indem wir die letzten beiden Kartons vom Umzug endlich auspackten. Fertig sind wir deswegen noch nicht, aber wieder einen guten Schritt weiter.

Wie einige andere Nachbarn hatten wir uns entschieden jetzt auch Regale über der Therme anzubringen und somit zusätzlichen Stauraum zu schaffen.

Regale_Therme

Die Schuhe und anderer Kleinkram sind super verstaut, aber auch griffbereit. Durch die Montage von Brettern vor der Therme haben wir nochmals mehr Platz gewonnen. Zur Wartung kann man, falls überhaupt notwendig, das entsprechende Brett schnell raus nehmen.

Jetzt sind wir erstmal gut versorgt was Stauraum angeht. Vor allem überlegt man sich aber, was man wirklich aufheben will und braucht. Früher wurde viel in den Keller gestellt und dann vergessen, gerade bei einem großem Keller ist das schnell passiert. Ich sehe hier unser Gartenhaus als „neuen“ Keller, da wird auch immer mal was rein gestellt und „vergessen“. Bei schönerem Wetter werden wir uns wohl mal dem Aufräumen des Gartenhauses widmen.

 

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Die Abnahme und der Einzug

In den letzten Wochen ist viel passiert und ich hatte kaum Zeit darüber nachzudenken, geschweige denn darüber zu schreiben. Beim sehr launischen Aprilwetter zu Ostern kann ich mich jetzt mal kurz auf dem, Gott sei Dank schon aufgebauten, Sofa zurücklehnen.

Bei unserer Abnahme gab es dieselbe Besetzung seitens Bonava wie schon bei der Vorabnahme. Von oben nach unten ging es nun nochmal durchs Haus um zu schauen ob alle Mängel beseitigt wurden. Insgesamt lief es sehr gut, hier und da gab es noch Beanstandungen, der größte Punkt waren die immer noch nicht fertig gestellten Außenanlagen. Die Stimmung war diesmal etwas angespannter seitens Bonava als noch bei der Vorabnahme. Es war eine zügige Abnahme gewünscht, welche bei uns dann aber doch 4h inklusive Papierkram gedauert hat. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Box von Bonava für die neuen Eigentümer, aber mehr wird nicht verraten.

 20170322_133804

Bis Ostern sollten die Außenanlagen stehen, der kurze Blick durchs Fenster auf den Bagger in unserem Garten zeugt vom Gegenteil. Die Hoffnung stirbt zuletzt, daher haben wir nun schon mal das Gartenhaus und die Hecke bestellt.

Seit etwas mehr als 2 Wochen wohnen wir nun schon in unserem Haus. Beim Umzug hat soweit alles geklappt, ein paar kleine Schäden gab es zwar, damit war aber zu rechnen. Vorsorglich hatten wir das Haus noch mit Malervlies ausgelegt, so wurden zumindest der Boden und die Treppe nicht beschädigt.

Unsere Küche wurde 2 Tage vor dem Umzug eingebaut. Perfektes Timing, denn die Küchenbauer haben fast das komplette Wohnzimmer als Lagerfläche genutzt. Unser Zwischenfazit zur Küche, wir sind sehr zufrieden und sie bietet genügend Stauraum.

Das Meer an Kartons hingegen scheint nicht abzunehmen, ich glaube, da wird immer wieder heimlich nachgeliefert. Momentan verkaufe ich die Kartons einfach als gewollte Dekoelemente, denn braun und weiß passen hervorragend zu den Wänden und zum Boden.

Ansonsten ist es einfach schön endlich im eigenen Haus zu wohnen und es nicht einfach nur kurz zu besuchen.

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Auf der Zielgeraden

Seit kurzem häufen sich wieder die Besuche auf der Baustelle, denn endlich ist das Wetter besser geworden.

Warum nun ausgerechnet mit der Terrasse begonnen wurde und nicht mit dem Eingangsbereich, dass bleibt ein Mysterium. Den Geistesblitz lieber mit dem Eingangsbereich weiter zu machen hatten sie schlussendlich aber auch, natürlich jetzt zu Lasten der Terrasse, die aber immerhin schon die Borde hat.

20170301_terrasse23

Haus 22 und 23 haben vorne schon die Stufe, auf welche noch das Podest zum Eingang kommt. Die Borde zur Begrenzung des kurzen Stück Weges sind ebenfalls bereits gesetzt. Auch bei der Straße hat sich ein wenig getan.  Im vorderen Bereich bei der Auffahrt wurde der Unterbau/ Tragschicht mit Splitt aufgefüllt. Im nächsten Schritt kann hier gepflastert werden, die Steine lagen auch schon parat. Das Wetter am Freitag war wohl mit Sonnenschein und 12 Grad plus zu gut zum Arbeiten für die Straßenbauer, denn von Ihnen fehlte jetzt leider jede Spur.

20170304_strasseneinfahrt

Die Projektleitung scheint jedoch optimistisch, denn wir haben einen Termin für die Abnahme erhalten. Somit kann der ganze Rattenschwanz der jetzt dran hängt in Bewegung gesetzt werden. Im Moment werden fleißig Kartons gepackt, der Umzugstermin fixiert, Gebäudeversicherungen verglichen, Müllunternehmen kontaktiert usw ;)…

Im Haus hatten wir letzte Woche auch kurz den Stand der Mängelbeseitigung geprüft und waren positiv überrascht, dass fast alles von der Liste bereits behoben war.

Freude über den Abnahmetermin und vorherrschendes Chaos an allen Ecken und Enden halten sich momentan die Waage bei mir.

Wie immer gibt’s zum Schluß die Eindrücke der Baustelle.

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Vorabnahme mit Rechnungsübergabe

Heute war es nun soweit, wir hatten unsere Vorabnahme. Seit Dezember hatte sich jedoch nicht mehr viel im Innenbereich verändert, da dieser schon soweit fertiggestellt war. Für die Vorabnahme wurde eine Grundreinigung im Haus durchgeführt und die Schutzabdeckungen von der Treppe und dem Boden entfernt. Ein klarer Blick durch die Fenster war jetzt auch möglich, sowie die Chance nach Beschädigungen zu schauen. Tatsächlich haben wir in einem Fenster kleine Kratzer entdeckt.

Aber fangen wir einfach mal von vorne an. In großer Runde mit der Projektleiterin, dem Bauleiter, dem Polier und einem befreundeten Bauingenieur sind wir gründlich alles im Haus durchgegangen. Von oben angefangen haben wir uns Raum für Raum vorgearbeitet und inklusive Außenbereich und Papierkram knapp 4h gebraucht. Angesetzt für den Termin waren eigentlich nur 3h, was wir jedoch im Vorfeld gar nicht wussten. Wir hätten wahrscheinlich noch länger gebraucht oder aber Sachen übersehen, wenn wir nicht schon zuvor einmal gründlich durchs Haus gegangen wären.

Für die Vorabnahme ging es oben auf der Dachterrasse los, wo uns der Bauleiter den Aufbau und die verwendeten Materialien erklärte. Das gleiche galt dann für den Innenraum, vor allem im Studio.

Jetzt ging das Schauen, Messen und Prüfen los. Sobald wir etwas entdeckten wurde es im Protokoll vermerkt. In Summe landeten wir bei 35 Punkten, wobei einige davon auch erstmal zu prüfen sind, ob sie ein tatsächlichen Mangel darstellen. Alles in allem haben wir keine schwerwiegenden Mängel entdeckt. Mal ein falsch eingestelltes Fenster, eine Fuge die erneuert werden muss oder der fehlende Brauseschlauch bei der Badewanne. Etwas ärgerlich sind die falschen Laminatübergangsprofile im ganzen Haus. Diese hatten wir bereits im Dezember bemängelt, jedoch wurde das bis zur Vorabnahme nicht beachtet.

Zur Vorbereitung auf die Endabnahme gab es gleich zu Anfang die letzten beiden offenen Rechnungen. Diese sind bis zur Endabnahme zu begleichen, sonst erhalten wir nicht unsere Schlüssel.

Die große Frage im Moment ist jedoch, wann ist die Endabnahme?

Da die Straße und die Außenanlagen nicht wie angedacht im Dezember fertiggestellt wurden, wo es keinen Bodenfrost gab, muss nun auf besseres Wetter gewartet werden.

Zu Weihnachten haben wir von einer guten Freundin das Bauch „Ich glaube der Fliesenleger ist tot“ erhalten, wo eine Familie ihre Bauerlebnisse schildert. Im Buch fällt sehr oft der Spruch: „Fürs Wetter kann keiner was.“ Im Moment finde ich das sehr zutreffend auch für unsere Situation und merke, wie ich auch in diese Ironie verfalle und ihn immer wieder verwende.

Derzeit ist nämlich nicht abzusehen wann uns das Wetter mal 2-3 Wochen am Stück gewogen ist und die Arbeiten im Außenbereich beginnen können.

Den gedanklich schon geplanten Umzugstermin haben wir verschoben, die Vorfreude aufs Haus ist aber weiter gestiegen.

Jetzt gibt es noch ein paar Bilder vom sauberen Haus.

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Ein intensiver Blick ins Haus – mit ganz vielen Bildern

Mein letzter Besuch im Haus ist jetzt auch schon wieder etwas her, doch im ganzen Weihnachtstrubel bin ich erst jetzt dazu gekommen ein paar Worte zu schreiben. Innen gab es große Fortschritte und kurz gesagt ist es, bis auf Feinheiten, so gut wie fertig. *Jubbel, Trubel, Heiterkeit* Tja oder eben auch nicht, denn als wir reinkamen und sahen, dass unser Laminat im Erdgeschoss leider nicht parallel zu den Fliesen in Küche und Flur gelegt wurde waren wir nicht so angetan. Bonava hat einen schönen Alleingang hingelegt und einfach entschieden, wie es auszusehen hat ohne Rücksprache mit uns zu halten. Leider ist das überhaupt nicht verständlich für mich, gerade weil es beim Fliesenleger eben nicht so war und hier alles besprochen wurde.

Abgesehen davon ist der Rest aber erfreulicher. Von außen hatten wir schon erspäht, dass unsere Dachterrasse fertig ist. Auf den Bildern sieht man deutlich, dass im Vergleich die Dachterrasse mit dem Holz viel wärmer wirkt. Über den Blick auf den ehemaligen Friedhof ins Grüne hinein freuen wir uns jedes Mal wieder, also doch alles richtig gemacht :).

Bei unserem Besuch hatten wir den Elektriker angetroffen, der gerade alle Steckdosen und Sicherungen geprüft hat und es funktioniert alles :). Die Sanitäreinrichtung ist nun vollständig vorhanden und gibt mir ein ganz anderes Raumgefühl. Alle Zimmertüren sind an Ort und Stelle, sowie die Falttüren im Flur für die Versorgungsräume. Das Haus lädt schon dazu ein langsam einzuziehen, so richtig als meins kann ich es aber nicht nicht begreifen.


Der Blick nach außen verrät aber auch warum die letzten Handgriffe innen doch noch auf sich warten lassen. Hier geht es nur schleppend voran. Erste Ansätze der Straße sind zu erkennen, aber unser Parkplatzbereich stand unter Wasser. Die Terrassenplatten werden definitiv nicht mehr in diesem Jahr an ihren Bestimmungsort verlegt. Leider hat die Kommunikation mit der Firma Steinzeit auch nur sehr schleppend funktioniert. Jetzt hoffen wir auf gutes Wetter Anfang nächsten Jahres, damit es weiter gehen kann.

Derweilen beschäftigen wir uns schonmal mit dem Thema Zaun, hier müssen wir einiges durchdenken und Planung ist ja das halbe Bauleben ;).
Jetzt wünsche ich aber erstmal frohe Feiertage und eine besinnliche Zeit mit der Familie.

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Das lang ersehnte Richtfest

Letzten Freitag war es nun endlich soweit, wir hatten Richtfest… na ja nicht direkt unser Haus, denn das hat ja schon eine ganze Weile sein Dach. Stellvertretend für das ganze Baufeld wurden Haus 1-3 gerichtet. Auf unserem zukünftigen Parkplatz hatte Bonava ein Zelt aufgestellt und rundherum etwas dekoriert.

Für einen Freitag um die Mittagszeit waren erstaunlich viele unserer Nachbarn da, wahrscheinlich wären es noch mehr gewesen, wenn alle die Einladung erhalten hätten. Hier scheint es einige Probleme gegeben zu haben, entweder sind die Einladungen im Spam gelandet, so wie beispielsweise unsere oder sie haben erst gar keine erhalten. In unserer Nachbarschaftsgruppe auf Facebook wurde das Richtfest und die Einladung erwähnt, ohne diese Kommunikation hätten wir es wahrscheinlich auch verpasst.

Zur Begrüßung und auch zum Anstoßen wurden wir mit Sekt und Selters (und auch Säften) gut versorgt. Am Grill wurde schon fleißig Wurst und Fleisch vorbereitet und ein Buffet stand auch bereit. Alles in allem viel mehr als ich erwartet hatte.

Nach einer kurzen Ansprache der Projektleiterin zum Bauvorhaben gingen wir an unserer Hausreihe vorbei zu den Häusern 1-3. Wer von den Käufern dieser Häuser Lust hatte konnte auch mit hoch aufs Dach, während der Zimmermann den Richtspruch verlas. Die am Kran befestigte Richtkrone wurde nun nach oben gezogen und baumelte im Wind über den Häusern. Wir hatten noch auf das Einschlagen eines Zimmermannsnagels gewartet, aber darauf wurde hier dann verzichtet. Das Buffet war nun eröffnet und das Zelt gut gefüllt mit Käufern, Handwerkern, Vertrieb und Projektleitung von Bonava.

Im Vorfeld waren wir schon gespannt gewesen, welche unserer zukünftigen Nachbarn wohl da sein werden. Natürlich wollten wir auch unsere direkten Nachbarn einmal kennenlernen, nach kurzem Suchen hatten wir sie dann auch bei der Ansprache entdeckt. Wir haben uns gut unterhalten und ein paar neuen Gesichtern vom Blog und der Facebookgruppe erzählt, welche jetzt um ein paar Nachbarn reicher ist. Nach drei Stunden hat auch der harte Kern den Heimweg angetreten, denn Mitte November ist eben doch nicht mehr schön warm und die Kälte kroch stetig von unten in uns hinein. Eine letzte Runde um die Häuser musste aber noch sein, auch wenn wir an diesem Tag nicht rein konnten. Bei uns war der Fliesenleger schon fleißig gewesen und eine Badewanne stand auch schon bereit. Ein Blick von hinten in die Häuser hatte uns gezeigt, dass sich mehr Nachbarn als gedacht dafür entschieden haben die Kammer unter der Treppe von Bonava zu nehmen. Auf jeden Fall eine Möglichkeit das Stauraumproblem anzugehen, wir wollen hier mit eingepassten Ausziehschränken arbeiten. Es wäre schön wenn nun auch endlich die Arbeiten an den Außenanlagen beginnen, denn der Winter macht sich ja doch bemerkbar.

richtfest

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